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Unsere liebsten Draußen-Orte im Erzgebirge

Unsere liebsten Draußen-Orte im Erzgebirge

Manche Orte kennt man aus dem Reiseführer. Andere findet man nur, wenn man selbst losgeht. Das Erzgebirge zeigt sich zu jeder Jahreszeit anders. Hier sind fünf Orte, die uns etwas bedeuten. Keine Geheimtipps im großen Sinne. Eher Plätze, an die wir immer wieder zurückkehren.

 

Blühende Krokuswiesen

Auf die Krokusse freuen wir uns schon, wenn der Winter noch dunkel und lang ist. Und Krokusse blühen hier gleich zuhauf! Auf den Wiesen, an Straßenrändern und unter alten Obstbäumen in Drebach. Der Rundweg ist gut ausgeschildert, hier und da findet sich eine kleine Einkehr. Überall entdeckt man liebevoll gepflegte Gärten und schön restaurierte Häuser. Aber Achtung! Die Krokuswiesen blühen nur ungefähr drei Wochen im Jahr, ihr müsst den richtigen Zeitpunkt erwischen.

 



Krokuswiesen in Drebach

 

Im Mildenauer Freibad

Nur eine schmale Straße führt uns hin, mitten zwischen den Feldern. Ein Sprungturm, eine große Liegewiese und natürlich ein Imbiss mit Pommesgarantie. Kein Rutschenpark, kein Wellness. Dafür findet man immer einen Platz. Mehr braucht es nicht für einen schönen Sommertag.

 

Anton Günther in der Wolkensteiner Schweiz

Vom Marktplatz aus sind es nur wenige Minuten, und schon steht man an der Brückenklippe, fünfundsechzig Meter über der Zschopau. Von dort kommt ihr zur Anton-Günther-Höhe. „Wu de Wälder haamlich rauschen, wu de Haad su rötlich blüht. Mit kann König möcht ich tauschen, weil dort drum mei Haisl stieht!“. Sein Lied: Einer, der nirgendwo anders hinwill. Man versteht ihn ganz gut, wenn man dort oben steht.

 


Blick auf das Zschopautal in Wolkenstein | Foto: Erlebnisheimat Erzgebirge, Patrick Eichler

 

Das raue Satzung 

Achthundertfünfzig Meter hoch, direkt an der Grenze. Hier ist es immer ein paar Grad kälter als anderswo, wild und eisig. Die Loipen sind gespurt, sonst gibt es nicht viel. Keinen Betrieb, keine Kulisse. Und eine Stille, die man erst aushalten lernen muss. Wer aufmerksam läuft, findet manchmal Spuren im Schnee. Es soll hier ein Rudel Wölfe geben. Zu sehen bekommt man es nicht. Das ist für uns Erzgebirge.

 



Ein Wintertag in Satzung

 

Krušné hory heißt Erzgebirge

Unsere liebste Wanderung startet an der Ryžovna Brauerei. Von dort führt der Weg am Plattner Graben entlang. Zwischen Horní Blatná und Pernink steht eine steinerne Hütte, an der ihr euch mit einer Knoblauchwurst stärken könnt. Weiter geht es zur Roten Grube. Das größte Pingensystem dieser Art, vermutlich weltweit. Danach kommt ihr zum stillgelegten Steinbruch bei Hřebečná. Zurück nach Ryžovna findet ihr in der liebevoll restaurierten Gaststube leckere Kleinigkeiten aus der tschechischen Küche. Draußen gibt es eine spektakuläre Terrasse mit einem Blick über die Hochebene.

 



Blick von der Roten Grube auf den Plessberg